GenE - viel mehr als nur Spiele

Auch wenn das Projekt GenE mit Aktionslernen beim Erwerb von Gestaltungskompetenzen stark auf erlebnisbasierte Lernformate und Planspiele setzt, geht es nicht nur um Spaß im Spiel. GenE wird verstärkt aufgrund der entwickelten fachlichen Expertise und der beträchtlichen „Soft Skills“ kontaktiert. Zunehmend gehen Vortragsanfragen, Bitten um Beratung und Einladungen zur Mitwirkung an Veranstaltungen mit partizipativen Methoden und Nachhaltigkeitskontexten ein. Schulen fragen regelmäßig Seminare zum „ökologischen Fußabdruck“ an.
Dass GenE als Kernprojekt des RCE (Regional Center of Expertise) BenE München e. V. am EU-Projekt „Methods for Education for Sustainable Development“ (metESD) teilnimmt, spricht für die sichtbare Qualität der Arbeit des Projektes GenE. Mit metESD werden Lehrpläne entwickelt, die Unternehmerqualitäten und SystemDenken in europäische Berufsschulen bringen.
Ein anderes durch GenE initiiertes Projekt hat zum Ziel, den Nachhaltigkeitsbericht 2014 der Landeshauptstadt und die darin systemisch gegründeten Vorschläge zur wirklich nachhaltigen Weiterentwicklung Münchens weithin über einen Nachhaltigkeitsdialog bekannter zu machen.
Zusätzlichen Herausforderungen stellt sich GenE bei der Einbindung von Gestaltungskompetenzen in die Lehrplanentwicklungen, wie beispielsweise im FlagshipCourse „ZukunftGestalten @HM-FutureCity“ an der Hochschule München unter Mitwirkung des städtischen Baureferats.
Für alle MünchnerInnen offen sind die Diskussionsgruppen zum SystemDenken sowie die Gesprächskreise zur Entwicklung und Pflege einer Münchner „Kultur der Nachhaltigkeit“, wie beispielsweise das Munich U.LAB Hub. Darüber hinaus können Fachliteratur, Medien und Spiele bei GenE ausgeliehen werden.

Die bestehenden Projekte und Aufgaben gilt es fortzusetzen und durch weitere zu ergänzen. Anfragen und Angebote liegen auf dem Tisch:

  • Die Hochschule Potsdam bittet um Kooperation innerhalb eines Forschungsprojektes zu Phosphor-Stoffströmen in München.
  • Das Umweltbundesamt (UBA) interessiert sich im Rahmen des Projektes „Nachhaltigkeit erfassen und erleben – Multiplikatoren Fortbildung in den Bundesfreiwilligendiensten“ für die Unterstützung durch GenE bei der Lehrplanentwicklung sowie für die Übernahme der systemischen Nachhaltigkeitsberatung durch GenE in der Metropolregion München.